Das Repositorium der Herzog August Bibliothek bietet Zugriff auf Publikationen der Bibliothek, auf Forschungsdaten, auf digitale Editionen sowie auf weitere Medien. Die Veröffentlichung im Repositorium der Herzog August Bibliothek folgt den Grundsätzen von Open Access und den FAIR-Data-Prinzipien.

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    Bestandserhebungen zur Präsenz der digitalen Editorik anhand von Modulhandbüchern
    (2025-12-17) Lemke, Karoline; Cugliana, Elisa; Hegel, Philipp
    Beschreibung der Daten und ihrer Erhebung 1 Einordnung und Methode Die hier gesammelt publizierten Tabellen sind Bestandserhebungen zur Präsenz der digitalen Editorik in bestimmten Studiengängen an Universitäten und Hochschulen im deutschsprachigen Raum. Ausgewertet wurden in einem ersten Schritt 46 Studiengänge im Bereich der Digitalen Geisteswissenschaften, die an 26 Universitäten und Hochschulen in deutschsprachigen Ländern angeboten werden und wurden, um anhand aktueller Lehre (Stand: Juni 2022) eine Orientierung zu gewinnen. Berücksichtigt wurden Studienfächer mit den Abschlüssen Bachelor und Master, aber auch Zertifikate und andere ergänzende Studienangebote. Grundlage für die Aufnahme in die Untersuchung war die Verzeichnung in der DARIAH Course Registry. Geprüft wurde auch eine Broschüre des Projekts DARIAH-DE zu entsprechenden Studiengängen. Die Liste wurde schließlich um Studienangebote ergänzt, die auf anderem Wege ins Blickfeld gerieten. Untersucht wurden außerdem sieben Studiengänge an sieben Universitäten und Hochschulen im deutschsprachigen Raum, die sich schwerpunktmäßig editionswissenschaftlichen Fragestellungen widmen oder widmeten. Zudem wurde das gesamte Studienangebot der Philosophischen Fakultät an der Universität zu Köln betrachtet. Bei der Prüfung vorhandener Studiengänge aus den Digitalen Geisteswissenschaften und den Editionswissenschaften anhand von Modulhandbüchern ergaben sich ebenso wie bei den Modulhandbüchern der Universität zu Köln verschiedene methodische Begrenzungen: 1. Gelegentlich fehlten Beschreibungen einzelner Module, zum Teil aus technischen Gründen. In einem Fall war der Zugriff auf das Modulhandbuch nicht möglich. 2. Die Informationen waren möglicherweise veraltet. Das kann zu einer Verzerrung der tatsächlichen Präsenz von bestimmten Themen führen. 3. Oftmals waren die Beschreibungen der Module und Veranstaltungen sehr offen formuliert. Studiengänge und Module sind häufig ineinander ›verschachtelt‹, sodass einzelne Module und Veranstaltungen auch Teil anderer Studiengänge sind. Dabei kann der Bezug zur digitalen Editorik unklar sein oder durch Wahloptionen variieren. Aus der Literatur ist bekannt, dass auch Beschreibungen einzelner Veranstaltungen nicht immer Elemente digitaler Editorik anzeigen, die tatsächlich Gegenstand der Veranstaltungen sind. 4. In unserer Auswertung haben wir keine explizite Unterscheidung zwischen digitaler und ›traditioneller‹ Editionswissenschaft vorgenommen (Fallbeispiel Köln). Grund dafür war die allgemeine Natur der vorliegenden Daten, die nicht genug Material für eine spezifische Differenzierung boten. 5. Die Durchsuchbarkeit und Vergleichbarkeit der Inhalte wurde durch die fehlende systematische Erfassung von Lehrinhalten über Schlagwörter beeinträchtigt und erschwerte somit die Untersuchung. 6. Einschränkend ist zu bemerken, dass die Erfassung der Studiengänge keine Rückschlüsse auf die Studierendenzahlen erlaubt. 2 Modulhandbücher der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln Für das Verständnis der Tabellenspalten und der Symbole sind folgende Hinweise notwendig: • In der Spalte D wird die Anzahl der Veranstaltungen genannt, in Spalte E der Name der Veranstaltung • Zwischen gleichwertigen Abschlüssen eines Studiengangs, zum Beispiel MA und MSc, wurde nicht unterschieden • Schrägstriche (/) in Feldern zeigen in allen Tabellen an, dass keine passenden Stellen oder Treffer gefunden wurden. • Ein Kreuz beim Namen markiert Studiengänge, bei denen zum Zeitpunkt der Erhebung keine Einschreibung mehr möglich war. • Erläuterung zu Zelle A102 (Komparatistik): Hier ist oft die Rede von Philologien aber Textkritik und Editionswissenschaft scheinen keine große Rolle zu spielen. Fokus liegt mehr auf der Lektüre und Analyse von Texten. • Erläuterung zu Zelle A71 (Antike Sprachen und Kulturen): Lehrveranstaltungen zur Theorie und Praxis des Edierens handschriftlich überlieferter lateinischer Texte sowie der Beschreibung mittelalterlicher Codices. 3 Editionswissenschaftliche Studiengänge und Studiengänge der Digitalen Geisteswissenschaften Zur Identifikation der Studiengänge wurden Studienorte, der Name des Studiengangs und der Abschluss aufgeführt. Ein Kreuz beim Namen markiert Studiengänge, bei denen zum Zeitpunkt der Erhebung keine Einschreibung mehr möglich war. Neben Studiengängen und Zertifikaten wurden auch bestimmte Implementierungsweisen angegeben, wie zum Beispiel Embedded Digital Humanities. Diese Implementierungsweisen wurde mit eckigen Klammern gekennzeichnet und in diesem Beispiel mit einem konkreten Studiengang (Deutsche Sprache und Literatur, BA) in Verbindung gesetzt. Studienabschlüsse werden mit üblichen Abkürzungen (MA, BA, MSc, BSc) aufgeführt und gegebenenfalls mit Semikolon voneinander abgegrenzt. In den Spalten Editorische Aspekte und Digitale Verfahren wurden für relevant erachtete Textstellen beziehungsweise Namen von Modulen und Veranstaltungen genannt. Alle Stellen wurden auf ihre mögliche Irrelevanz geprüft. Weil zwar immer die editorischen Aspekte aufgeführt wurden, aber nur in einem Datensatz die digitalen Verfahren, entsteht eine gewisse Asymmetrie. Sie ist in dem Interesse an der Digitalen Editorik begründet. Digitalen Verfahren in Studiengängen der Digital Geisteswissenschaften wurden entsprechend nicht gesucht. Stellen wurden als relevante editorische Aspekte erfasst, wenn Gegenstände als Edition (edition, edition) oder editorisch (editorical, editorique) bzw. Textkritik (textual criticism, critique de texte) oder textkritisch (text-critical, critique textuelle ) beschrieben wurden. Ebenfalls wurden Belege für Überlieferung und Tradition (tradition, tradition) sowie Kommentar (commentary, commentaire) als potentiell relevante Stellen bewertet. Bei den beiden letztgenannten Suchbegriffen (Überlieferung/Tradition und Kommentar) wurden Fälle ausgeschlossen, in denen kein Zusammenhang mit der Editorik anzunehmen war. Fälle, in denen ein solcher Bezug nicht sicher ausgeschlossen werden konnte, wurden aufgenommen. Gesucht wurde, der Sprache der Quellen entsprechend, nach deutschen, englischen oder französischen Ausdrücken. Im Fall der Université de Lausanne wurden auch die entsprechenden italienischen und spanischen Ausdrücke berücksichtigt (edizione, edición, editoriale, editorial, critica testuale, testo critica, crítica textual, texto-crítica, tradizione, tradición, commento, comentario). Obwohl durch diese Suchbegriffe eine Neigung zu Texteditionen gegeben ist, sollte die Suche nach Edition und editorisch auch andere Medien erfassen. Aufgenommen wurden daher in die veröffentliche Fassung der Tabelle ferner auch Modulen und Veranstaltungen, wenn in dem Qualifikationsziel oder der näheren Beschreibung ausdrücklich auf Editionen Bezug genommen wurde. Dies betrifft unter anderem Module und Veranstaltungen zu Handschriftenkunde, Paläographie, Kodikologie, Schrift- und Buchgeschichte bzw. Publikationsformen und Mediengestaltung, zu Verlagswesen und Betriebswirtschaft, Recht, Archiv- bzw. Bibliothekswissenschaften bezogen. Wenn keine Treffer vermerkt wurden, heißt dies nicht zwingend, dass keine Angebote bestanden. Es besagt lediglich, dass auf die dargestellte Weite keine Angebote gefunden wurden. Stellen wurden als relevant für digitale Verfahren identifiziert, wenn sie Verfahren ausdrücklich als digital oder elektronisch markiert wurden oder ein Bezug zur Informatik bzw. zum Computer oder der Datenverarbeitung hergestellt wird. Da alle Quellen zu editionswissenschaftlichen Studiengängen auf Deutsch vorlagen, erübrigte sich eine Suche nach anderssprachigen Ausdrücken. Ergänzt wurden Funde, in denen zwar diese Begriffe nicht verwendet wurden, aber eine, häufig englisch benannte, digitale Technik oder ein digitales Format, zum Beispiel XML oder information retrieval angesprochen wurden. Als konkretere digitale Gegenstände und Verfahren wurden dabei Nennungen aus den Beschreibungen der Module und Veranstaltungen aufgeführt. Aufgenommen wurden bevorzugt Module oder, noch stärker, Veranstaltungen. Berücksichtigt wurden ferner Angaben aus der Beschreibung des Studiengangs in den genannten Quellen. In einzelnen Zellen werden Elemente mit Semikolon voneinander abgetrennt. Schrägstriche (/) in Feldern zeigen in allen Tabellen an, dass keine passenden Stellen oder Treffer gefunden wurden. Eckige Klammer signalisieren, dass es sich um Umschreibungen handelt, welche die Verantwortlichen für die vorliegende Erhebung formuliert haben. Präferiert wurden als Quellen Modulhandbücher und Prüfungsordnungen, da Module und Veranstaltungen die bevorzugten Treffer darstellen. Als Ersatz oder Ergänzung wurden weitere Materialien, zum Beispiel Flugblätter, genutzt. Alle Materialien werden in der Spalte Quelle aufgeführt. War kein Dokument lokal speicher- und archivierbar, dann wird in der Tabelle der URL als Quelle angegeben. Als Datum wurde immer das genaueste verfügbare Datum des Dokuments genannt. Steht das Datum mit einem Asteriskus, so wurde in der Quelle angezeigt, dass sie zum Zeitpunkt der Abfrage dynamisch erzeugt wurde. 4 Dank und Fehlermeldungen Erhoben wurde diese Datensätze 2022 für das Konsortium Text+ im Rahmen der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (Projektnummer 460033370). Wir danken Dr.in Tessa Gengnagel (Universität zu Köln) für Ihre Unterstützung bei der Erstellung der Datensätze. Sollten Ihnen Fehler oder Lücken in den Daten auffallen, sind wir dankbar, wenn Sie uns darauf aufmerksam machen. Bedenken Sie bitte, dass die Daten den Stand im Juni 2022 repräsentieren sollen.
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    Der Fliegende Wandersmann nach dem Mond
    (Herzog August Bibliothek, 1993) Godwin, Francis
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    Wohnen, Sammeln, Erinnern, Visualisieren
    (Wallstein Verlag, 2024) Schmälzle, Christoph; Schwarz, Manuel
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    Sammlungsforschung im digitalen Zeitalter
    (Wallstein Verlag, 2024) Günther, Katharina; Alschner, Stefan
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    Gefälschte Provenienzen in der Literatur und ihren Wissenschaften
    (Wallstein Verlag, 2024) Brook, Madeleine; Hundehege, Stefanie

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  • FID BBI
    Hier werden Publikationen und Forschungsdaten des Fachinformationsdienstes Buch-, Bibliotheks- und Informations­wissen­schaft (FID BBI) nach den FAIR-Data-Prinzipien u.a. mit Open-Access-Lizenzen angeboten. Das eigentliche Portal des FID BBI finden Sie hier: https://katalog.fid-bbi.de/
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